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AWO setzt Zeichen für Vielfalt - am „L64“ in Rheydt - zum Start der CSD Woche!  

Die Arbeiterwohlfahrt bekennt sich klar zu Demokratie und Menschlichkeit. Sie tritt für Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz ein. Diese Grundwerte bestimmen ihr Handeln seit einhundert Jahren. Mit dem Slogan “Wir sind bunt. Wir sind AWO!” positioniert sich die AWO Jahr für Jahr klar gegen Rassismus und für ein weltoffenes Handeln. Den CSD Mönchengladbach e. V. und das diesjährige Motto der CSD-Woche “Gemeinsam füreinander einstehen“ kann die AWO Mönchengladbach deshalb nur unterstützen.


Mönchengladbach, 12. Juli 2019. In Mönchengladbach startet am Freitag, den 12. Juli, die CSD Woche, die bekanntermaßen mit dem Christopher Street Day endet. Die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach vertritt seit jeher die Meinung, dass Vielfalt und Toleranz - also das jeder Menschen trotz seiner Unterschiedlichkeit anerkannt wird - nicht nur eine Plattitüde ist, sondern gelebt wird. An dem neuen Standort der AWO, dem „L 64“ (an der Limitenstraße 64 - 78) werden deshalb am Freitag große Regenbogenfahnen aufgehängt und das Banner “Wir sind bunt. Wir sind AWO”, das bislang an der Brandenberger Straße hing, platziert.

Zudem sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO am Sonntag, den 21. Juli, dem Christopher Street Day, mit einem Informationsstand auf dem Rheydter Markt vertreten, um sich mit den Menschen vor Ort, zum Thema “Queer im Alter” auszutauschen. Der Wohlfahrtsverband ist nämlich kürzlich erst durch den AWO Bundesverband als Modellstandort bestimmt worden, sich aktiv um Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche ältere Menschen in Mönchengladbach im Rahmen eines Projektes zu kümmern und ihnen ein diskriminierungsfreies Umfeld in der Altenhilfe zu schaffen.

Nach Schätzungen beträgt in Deutschland der Bevölkerungsanteil der Personen, die sich als Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen identifizieren, in der Altersgruppe der heute über 65 jährigen zwischen 875.000 und 1,22 Millionen Personen. So vielfältig und unterschiedlich diese Menschen und ihre Lebensgeschichten auch sind - was sie miteinander verbindet und als Zielgruppe der Altenhilfe besonders macht - ist die traurige Tatsache, dass sie aufgrund ihrer sexuellen Lebensweise nicht selten Gewalt und Strafverfolgung erfahren mussten. Menschen mit dieser Geschichte ziehen sich dadurch oftmals sozial zurück, aus Sorge wieder ausgegrenzt und abgelehnt zu werden. Die AWO Mönchengladbach ist sehr stolz als Modellstandort “Queer im Alter” ausgesucht worden zu sein, um in Zukunft in ihrer Altenhilfe noch professioneller und sensibler arbeiten zu können.

Über ihre Berichterstattung freuen wir uns sehr!

Pressekontakt für Rückfragen:

Karolin Pola
Telefon 02166 399 67 169

 

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