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Familienbildungswerke der AWO haben wiedereröffnet!  

Die Nachricht kam etwas überraschend. Anfang Mai hatte die NRW Landesregierung mitgeteilt, dass unter der Bedingung der Einhaltung entsprechender Hygienemaßnahmen, der Betrieb an den Familienbildungswerken der AWO in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss, ab dem 4. Mai, wieder aufgenommen werden kann. Die Kolleginnen und Kollegen haben deshalb in den letzten Tagen intensiv an einem Konzept gearbeitet, um zumindest einige der unterbrochenen Semesterkurse wieder starten zu können.


Die Auflagen zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus beinhalten unter anderem, 1,5 Meter Mindestabstand zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und fünf Quadratmeter Raumfläche pro Person. „Manche Kurse sind deshalb in die Begegnungsstätte „AWO-Eck“ verlegt worden, weil wir dort mehr Platz haben. Oder sie sind aufgeteilt worden und finden zu zwei unterschiedlichen Zeiten statt, damit wir die Sicherheitsstandards gewährleisten können. Viele Sprach- oder Sportkurse können aber wie gewohnt, in dieser oder Anfang nächster Woche, also ab dem 18. Mai, fortgesetzt werden. Darüber freuen sich die Dozentinnen und Dozenten als auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleichermaßen“, sagt Anni Opitz aus dem Team der AWO Familienbildungswerke.

Sie und ihre beiden Kolleginnen und Kollegen haben in den letzten Tagen nicht nur jede Menge Desinfektionsmittel bestellt, sondern alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer persönlich angerufen, um ihnen mitzuteilen, dass die im laufenden Semester geplanten Veranstaltungen zum großen Teil wieder aufgenommen werden dürfen. „Viele unserer Kundinnen und Kunden freuen sich endlich mal wieder Abwechslung zu haben und einen kleinen Schritt in Richtung Normalität gehen zu dürfen. Es gibt wenige, die aufgrund von Vorerkrankungen oder aus Vorsicht erst einmal auf die gebuchten Kurse verzichten möchten,“ so Opitz weiter.

Eltern/Kind – oder Spiel- und Lerngruppen dürfen aber noch nicht stattfinden. Dabei verzeichnen die AWO Kolleginnen und Kollegen gerade in diesem Bereich aktuell viele Anmeldungen, sagt Anni Opitz:

„Viele Eltern suchen aktuell ein Überbrückungsangebot, weil ihre Kinder nicht in die Betreuung dürfen. Einige wissen gar nicht, ob ihr Kind, ihre Kinder nach den Sommerferien mit der Eingewöhnung in einer Kita starten dürfen. Auch sie fragen gerade verstärkt Angebote nach, damit ihre Kinder zumindest einmal in der Woche Spielpartner im gleichen Altern haben. Doch wir bitten um Verständnis, dass wir uns strikt an die Vorgaben halten müssen und deshalb leider einige Kurse bis auf weiteres gar nicht anbieten dürfen.“

19 Kurse der Familienbildungswerke laufen seit Beginn der Corona Restriktionen digital und werden nun bis zum Semesterende so fortgesetzt.

Die Lernförderung, das Nachhilfeangebot der AWO, kann nach wie vor nur als Einzelunterricht und in vielen Fällen ausschließlich digital stattfinden. Dadurch, dass die Kinder nur tageweise in der Schule sind, ist das Gruppenangebot nach wie vor kaum realisierbar. Die Nachhilfe in Einzel- oder Gruppenstunden können finanzschwache Familien über das Bildungs- und Teilhabepaket abrechnen. „Es gibt viele Kinder, denen keine mobilen Endgeräte zur Verfügung stehen, um schulische Inhalte digital zu bearbeiten. Oder die Eltern benötigen Laptop, Tablet oder Smartphone, um selber arbeiten zu können. Diese Familien sind komplett abgehängt. Das darf im Jahr 2020 nicht sein“, sagt AWO Mitarbeiterin Zineb Ounaceur.

Kurse, die aufgrund der Corona Krise ausgesetzt werden mussten, werden nun größtenteils, bis in die Sommerferien hinein, nachgeholt. Das neue Programmheft für das Herbst/Wintersemester 2020 steht ab Juni zur Verfügung. Es liegt in den Einrichtungen der AWO aus oder ist online unter awomg.de abrufbar. Die Mitarbeitenden bitten um Verständnis, dass die Auflagen zum Schutze aller Kundinnen und Kunden, sowie der Dozentinnen und Dozenten, bis auf weiteres und aller Voraussicht nach auch im zweiten Halbjahr gelten, fortgesetzt und gegebenenfalls angepasst werden müssen.

 

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