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Neues Material für selbstgenähte Alltags-Masken - IG Metall spendet 500 Kampagnen T-Shirts an die AWO!

Foto (AWO Mönchengladbach): v. l. n. r. Sabrina Brückmann, Ehrenamtliche der AWO. Frank Taufenbach, IG Metall Geschäftsführer. Wafa Rihawi, AWO Mitarbeiterin.

Frank Taufenbach, IG Metall Geschäftsführer in Mönchengladbach, hat am Dienstag 500 ausgediente Kampagnen T-Shirts an die Kolleginnen und Kollegen der AWO Mönchengladbach übergeben. Der Gewerkschaftler hatte über die lokale Presse erfahren, dass in der AWO Migrationsberatung, den Begegnungsstätten und im Mobilen Sozialen Dienst Mitarbeitende und Ehrenamtliche „Alltagsmasken“ nähen. Die IG Metall möchte sich damit solidarisch zeigen und den „Upcycling-Gedanken“ unterstützen. Seit dieser Woche gilt in Mönchengladbach die Maskenpflicht. Wer mit Bussen und Bahnen unterwegs ist, einkaufen oder zum Arzt geht, muss Mund und Nase mit einer so genannten „Alltagsmaske“ bedecken. Das Wichtigste ist zwar nach wie vor, die Abstandsregeln einzuhalten und regelmäßig die Hände zu waschen, aber auch eine Stoffmaske kann helfen, das Corona Infektionsrisiko zu reduzieren. Aus diesem Grund nähen auch AWO Mitarbeitende und Ehrenamtliche seit einigen Wochen fleißig Alltagsmasken für Kolleginnen und Kollegen – aber auch für Kundinnen und Kunden der AWO, die Bedarfe haben. Frank Taufenbach von der IG Metall hat davon aus der lokalen Presse erfahren und sich bei der Arbeiterwohlfahrt in Mönchengladbach gemeldet. „Deutschland räumt derzeit auf. Auch wir in der Geschäftsstelle auf der Rheydter Straße. Wir haben in Mönchengladbach, Viersen und Teilen des Kreis Heinsberg 10500 Mitglieder und betreuen 100 Betriebe. Da bleiben immer mal Kampagnen T-Shirts übrig, die wir nach Ablauf aber nicht weiterverwenden können. Wir freuen uns, wenn mit den 500 IG Metall T-Shirts etwas Sinnvolles passiert und wir einen Beitrag dazu leisten können, dass sich weniger Menschen mit dem Corona Virus anstecken,“ so der Gewerkschaftler. Die AWO Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen freuen sich über neues Material. Einer von ihnen ist William Al Hasan. Er besucht seit zwei Jahren regelmäßig die AWO Migrationsberatung auf der Oberheydener Straße. Der gebürtige Syrer ist gelernter Matratzennäher und näht nun ehrenamtlich in der Beratungsstelle Alltagsmasken. „Seiner Einschätzung nach können aus 500 T-Shirts 4500 doppellagig genähte Alltagsmasken hergestellt werden,“ übersetzt Wafa Rihawi, AWO Mitarbeiterin in der Migrationsberatung, im Gespräch mit dem IG Metall Geschäftsführer. Auch in den AWO Begegnungsstätten sitzen täglich Ehrenamtliche an den Nähmaschinen, um Alltagsmasken herzustellen. „Auch wenn die Begegnungsstätten in Mönchengladbach derzeit für den Publikumsverkehr geschlossen sind, sind wir nach wie vor telefonisch für die Menschen in den Quartieren erreichbar. Viele ältere Menschen oder bedürftige Familien melden sich in diesen Tagen bei uns, weil sie keine Alltagsmasken bekommen haben. Genau dafür sind wir da.“ sagt Thomas Zimberg von der AWO. Auf die Frage, warum sich die IG Metall bei der Material Spende für die Arbeiterwohlfahrt entschieden hat, antwortet der Gewerkschaftler Frank Taufenbach selbstverständlich: „Wir kommen doch historisch aus der gleichen Ecke und sind ein Teil der Arbeiterbewegung. Für mich persönlich ist gelebte Solidarität sehr wichtig. Gerade in diesen Zeiten. Die AWO hilft den Menschen vor Ort und stärkt ihre Verantwortung für die Gemeinschaft. Das kann man nur unterstützen.“ Die AWO Mönchengladbach bedankt sich im Namen aller Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen für die Material Spende aber auch für die Wertschätzung ihrer Arbeit.

 
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