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AWO startet “Mobile Kinder Sozialarbeit - MoKi” im Quartier Rheydt Ost! 


In Kooperation mit der Stadt Mönchengladbach kümmern sich Experten der AWO-Familienservice gGmbH ab sofort unbürokratisch um Familien und Alleinerziehende, mit Kindern zwischen sechs und 13 Jahren, in den Stadtteilen Bonnenbroich-Geneicken, Grenzlandstadion, Rheydt-Mitte, Mülfort und Schloss Rheydt. Hier leben insbesondere Kinder, die von Armut bedroht sind und deren gesellschaftliche Teilhabe gefährdet ist.

Seit dem Frühjahr 2019 sind Pädagogen der AWO Mönchengladbach, im Rahmen des neuen Projektes “Mobile Kindersozialarbeit - MoKi”, im Quartier “Rheydt Ost” unterwegs, um Kindern und deren Familien zu helfen. In dem Gebiet werden die sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit am deutlichsten:
Mit über 32 Prozent ist die Quote der Empfänger von SGB II Leistungen so hoch wie nirgends in Mönchengladbach. Rund 43 Prozent der Menschen im Rheydter Osten haben einen Migrationshintergrund. Das zeigen aktuellste Quartiers-Analysen. Und auch wenn zahlreiche Kindertageseinrichtungen und Schulen, in Zusammenarbeit mit der städtischen Jugendhilfe und freien Trägern Beratungs-, Bildungs- und Freizeitangebote bereits im Projektgebiet anbieten, ist in der Vergangenheit deutlich geworden, dass dringend vermehrt Bedarf nach Beratung und Unterstützung der Familien vor Ort besteht. Und zwar unkompliziert und unbürokratisch.

Genau hier setzt das Projekt “MoKi” an. Das Angebot der AWO Pädagogen muss nicht von Familien extra beantragt werden und unterliegt der Schweigepflicht. Die SozialarbeiterInnen kommen auf Wunsch nach Hause und beantworten unter anderem Erziehungsfragen, kennen die Freizeitangebote vor Ort, kümmern sich um Schulangelegenheiten, helfen Anträge und Formulare auszufüllen oder unterstützen bei der Organisation des Haushaltes. Das Büro der “MoKi-MitarbeiterInnen” auf der Odenkirchenerstraße 230 ist dabei nach Terminabsprache besetzt. Um die betroffenen Kinder und Familien aber noch besser zu erreichen, finden zudem mehrmals in der Woche Sprechstunden in kooperierenden Schulen statt. Dieses Angebot ist vor allem für die Schulen interessant, an denen noch keine Schulsozialarbeiter tätig sind. Zudem ist das etablierte Beratungsangebot der AWO, mit seinen unterschiedlichen Bereichen wie Erziehungsberatung, Ambulante Hilfen, Migrationsberatung und Streetwork sehr gut in den Stadtteilen des Rheydter Ostens vernetzt, so dass Familien in prekären Lebenslagen bereits bekannt sind und an die Experten vermittelt werden können. “MoKi” soll dazu beitragen, Kinder und ihre Familien unkompliziert an das bestehende Hilfesystem anzuschließen und Versorgungslücken zu schließen.
Das Projekt “Mobile Kindersozialarbeit - MoKi” ist von der AWO Familienservice gGmbH selbst entwickelt worden. Unterstützt wurde der Wohlfahrtsverband dabei freundlicherweise von Studenten des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule Niederrhein. Die Stadt Mönchengladbach tritt dabei als Kooperationspartner auf. Das Projekt ist zunächst bis Dezember 2020 ausgelegt.

 

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